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Ceylon
Während die Insel schon nicht mehr Ceylon, sondern Sri Lanka heißt, ist der Begriff Ceylon für den Tee traditionell geblieben. Ursprünglich war die Insel im indischen Ozean ein Kaffeeanbaugebiet. Die Plantagen wurden jedoch in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts durch eine Pflanzenkrankheit -gegen die Tee immun ist- zerstört. Damals begann die Entwickung zum Teegebiet. Im Hochland von Sri Lanka prägen Teeplantagen das Landschaftsbild. Die meisten liegen im Südwesten der Insel und zwar in Höhen zwichen 300 und 2.500 Metern. Die begehrtesten Tees sind Highgrown-Tees aus den Regionen Dimbula, Nuwara Eliya und Uva. Je nach Anbaugebiet und Jahreszeit der Ernte hat das Pflückgut ein unterschiedliches Aroma. Gute Ceylontees aus den hochgelegenen Anbauregionen haben ein bestechendes Aroma.
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Assam
Assam ist eine Provinz im Nordosten Indiens mit tropischem Klima. Geografisch von Bangladesh, Burma, Bhutan, Tibet und China umgeben, besteht lediglich im Nordwesten, durch einen schmalen Gebietsstreifen, eine Verbindung mit dem Mutterland Indien. Dieses größte zusammenhängende Tee-Anbaugebiet der Welt bringt etwa die Hälfte der indischen Teeproduktion hervor. Die kräftigen und würzigen Tees vertragen sich auch mit hartem (kalkhaltigem) Wasser und bilden die Basis für zahlreiche klassische Schwarz-Tee-Mischungen. Teebüsche werden hier in Teegärten mit bis zu 1.000 Hektar großen Anbauflächen kultiviert. Heute zählt man in Assam ca. 2.000 Plantagen. Second flush Assam Tees aus der zweiten Pflückungsperiode sind von größter Relevanz hinsichtlich Güte und Exportgeschäft. Diese Qualitäten sind oft sehr „bunt“ (hoher Anteil von Tips), gießen meist sehr dunkel ab und sind typisch kräftig, voll-würzig, nicht selten von malzartigem Charakter.
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Mischungen
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Darjeeling first-flush
Er bezeichnet den ersten Trieb des Tees zu Beginn des Jahres. Die besten qulitäten kommen per Luftfracht nach Europa. Im März beginnt an den Abhängen des Himalaya die Ernte. Die ersten Tees, für die nur die zarten hellgrünen Blattspitzen gepflückt werden, zeichnen sich duch besonders blumiges und spritziges Aroma aus. Duch das langsame Wachstum zu Beginn der Vegetationsperiode und die intensive Sonneneinstrahlung während dieser Zeit bekommen die "First flushes" ein Höchstmaß von frischem Flavour, das dem Tee durch extra schnellen Transport erhalten bleiben soll. Diese Tees gießen hell ab, haben aber eine unvergleichbare Frische!
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Darjeeling second-flush
Erntezeit für second flush Qualitäten beginnt ab Ende Juni mit der Invoice ca. DJ 100. Der Höhepunkt Anfang/Mitte Juli wird durch Einsetzen des Monsunregens im August beendet. Die Produktionsmengen sind ähnlich hoch wie bei der Ernte des First Flush. Die hier geernteten Tees sind von allerhöchster Güte und ergeben sehr aromatische und vollwürzige Qualitäten. Merkmale: Blatt dunkelbraun bis schwarz,leuchtend kupferfarbene bis goldbraune Infusion und Tasse. Geschmack vollmundig, hocharomatisch und teilweise sehr würzig Geschmack und Geruch bei Topqualitäten leicht blumiger.
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Senfsorten
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